Die Suche nach einem „Heilpraktiker für Psychotherapie" in Dresden erleichtert zum Beispiel das Branchenbuch „GelbeSeiten" unter der Rubrik „Heilpraktiker: Psychotherapie". Auch im Internet listen zahlreiche Portale wie z.B. „google-maps" unter der Rubrik „Heilpraktiker Psychotherapie Dresden" Praxisadressen. Andere Internet-Portale wie zum Beispiel „branchen info net" bieten Praxisadressen von Heilpraktikern für Psychotherapie in Dresden unter der Rubrik „Heilpraktiker-Psychotherapie Dresden" und „Psychoanalyse / Psychotherapie Dresden". Die Kenntnis der Homepage-Adresse eines Heilpraktikers für Psychotherapie in Dresden ist von großem Vorteil. Sie eröffnet dem Suchenden die Chance einen ersten Eindruck zu der Arbeitsweise und dem Therapieangebot des betreffenden Therapeuten zu erhalten.
Die Berufsgruppe der Heilpraktiker für Psychotherapie
Der „Heilpraktiker für Psychotherapie" und die „Heilpraktikerin für Psychotherapie" kommen meist erst im mittleren Lebensalter zur Psychotherapie. Ihre Zulassung zur Psychotherapie ist nach dem Heilpraktikergesetz geregelt. Danach haben Heilpraktiker für Psychotherapie eine amtliche Zulassung durch das jeweils zuständige Gesundheitsamt zur Ausübung der Heilkunde beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie. Ein akademischer Abschluss ist für die Zulassung nicht erforderlich, jedoch müssen fundierte psychologische Kenntnisse vorgewiesen werden. Wird der Beruf erst in der Mitte des Lebens erlernt, können Spezialkenntnisse und Erfahrungen aus Beruf und Leben solcher Heilpraktiker für Psychotherapie verstärkend in ihre therapeutische Arbeit einfließen. Vertreter dieser Berufsgruppe nennen sich auch „Psychotherapeutischer Heilpraktiker", „Heilpraktiker-Psychotherapie" oder „Heilpraktiker (Psychotherapie)". Nach dem Heilpraktikergesetz dürfen Heilpraktiker für Psychotherapie seelische Störungen mit Psychotherapie behandeln, haben aber die Sorgfaltspflicht zu beachten, die bestimmte Krankheiten ausschließt. Dazu gehören alle Störungen mit Krankheitswert, wie zum Beispiel organische Störungen des Gehirns und des Zentralnervensystems. In diesen Fällen kann der Heilpraktiker für Psychotherapie eine unterstützende Beratung in Fragen der Lebensorganisation anbieten.
Von den allgemein auf dem Gebiet der Naturheilkunde tätigen Heilpraktikern unterscheidet sich der Heilpraktiker für Psychotherapie durch seine Spezialisierung auf dem Gebiet der Psychotherapie.
Eindeutig grenzt sich der Heilpraktiker für Psychotherapie ab von den approbierten „Psychologischen Psychotherapeuten" und den „Ärztlichen Psychotherapeuten". Der Titel "Psychologischer Psychotherapeut" ist nach dem Psychotherapeutengesetz vom 1. Januar 1999 gesetzlich geschützt und den Diplom-Psychologen mit Approbation durch das Psychotherapeutengesetz vorbehalten. Mediziner, die zu ihrem akademischen Grundberuf eine psychotherapeutische Ausbildung abgeschlossen haben, werden „Ärztlicher Psychotherapeut" genannt. Die Berufsbezeichnung „Psychotherapeut" ist durch das Psychotherapeutengesetz den Psychologischen Psychotherapeuten und den Ärztlichen Psychotherapeuten vorbehalten.
Was ist Psychotherapie?
Der griechische Wortstamm "psycho" von "Psyche" bedeutet Seele. Das griechische Wort „therapeuein" bedeutet verehren, begleiten, helfen, dienen. Psychotherapie ist also das Verehren, Begleiten und Dienen der Seele eines Menschen, um ihr zu helfen heil zu werden. Heute versteht man unter Psychotherapie die Behandlung seelischer Störungen mit psychischen Mitteln nach bestimmten methodischen Regeln. Bis in die sechziger Jahre bedeutete Psychotherapie ein tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren, wie die Psychoanalyse Sigmund Freuds oder analytische Psychotherapie nach C.G. Jung. Noch heute bezahlen die Krankenkassen nur eine psychoanalytische Therapie, eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie oder eine Verhaltenstherapie. Allerdings gibt es heute mehr als 300 verschiedene therapeutische Richtungen. Grund dafür ist sicherlich der rasante Anstieg psychischer Erkrankungen, aber auch die Suche von Menschen nach anderen psychotherapeutischen Methoden. Der Heilpraktiker für Psychotherapie erweitert neben Psychologen und Psychologischen Psychotherapeuten das Spektrum der Therapeuten und Therapien. Neu entwickelte oder aus fremden Kulturkreisen stammende Methoden und deren Kombination, die auf immer größeres Interesse in der Bevölkerung stoßen, werden von Heilpraktikern für Psychotherapie in Dresden angeboten. Dazu gehören unter anderen die lösungsorientierte Kurztherapie, die Reinkarnationstherapie, Hypnoseverfahren, Körperpsychotherapie, Entspannungsverfahren und die energetische Psychotherapie.
Die Kosten für die Behandlung beim Heilpraktiker Psychotherapie
Die Leistungen des Heilpraktikers für Psychotherapie müssen privat bezahlt werden. Einige Privatkassen und Zusatzversicherungen erstatten jedoch die Therapiekosten. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen in Ausnahmefällen die Kosten für die Therapie beim Heilpraktiker für Psychotherapie. Dieser Fall tritt ein, wenn dringender psychotherapeutischer Bedarf nicht zeitnah durch einen niedergelassenen Psychotherapeuten mit Kassenzulassung erfüllt werden kann. Dann übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Therapie beim Heilpraktiker für Psychotherapie.
Der BDP (Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.) gibt auf seiner Homepage unter „Was ist Psychotherapie?" im Kapitel „Schwierigkeiten" folgenden Hinweis:
„Die Möglichkeit der Kostenerstattung bei Unterversorgung
Falls Sie erst nach einer mehrmonatigen Wartezeit einen Therapieplatz in Ihrer Nähe finden würden, können Sie von Ihrer Krankenkasse verlangen, dass sie - auf dem Wege der Kostenerstattung - die Behandlung durch einen psychologischen Behandler bezahlt, der die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Berufszulassung) aber keine Kassenzulassung besitzt. In diesem Fall müssen Sie unbedingt vor Beginn der Behandlung einen Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse stellen und dürfen die Therapie erst aufnehmen, wenn die Kasse ihrem Antrag stattgegeben hat. Wird die Therapie dann auf dieser Abrechnungsgrundlage durchgeführt, erhalten Sie als Patient die Rechnung des Behandlers und reichen sie bei Ihrer Krankenkasse zur Erstattung ein. Die Krankenkasse erstattet den Rechnungsbetrag ganz oder teilweise in Abhängigkeit von ihren Gebührensätzen und dem tatsächlichen Honorar, das Sie mit dem Therapeuten vereinbart haben.
Darauf müssen Sie achten:
Bei Ihrem Antrag müssen Sie nachweisen, dass Sie bei keinem Vertrags-Psychotherapeuten innerhalb einer zumutbaren Wartezeit und/oder in einer örtlich angemessenen Entfernung einen Therapieplatz bekommen können.
Machen Sie sich deshalb Notizen über Ihre Anrufe bei den verschiedenen Behandlern (Datum, Uhrzeit, Ergebnis) und fügen Sie diese Angaben Ihrem Antrag auf Kostenerstattung bei."
(Quelle:http://www.bdp-verband.org/psychologie/psytherapie.shtml)