Anspannung und Stress entstehen in erster Linie in uns selbst. Der Körper reagiert auf eine tatsächliche oder vermeintliche Gefahr, Hormone werden ausgeschüttet und versetzen den Körper in einen Alarmzustand. Dann bekommen wir Herzrasen, werden aggressiv, haben beklemmende Gefühle im Bauch, die Kehle schnürt sich zu oder wir können plötzlich nicht mehr denken, haben sprichwörtlich ein Brett vor dem Kopf.
Abhängig von Charakter, Erfahrung und Situation gibt es drei Verhaltensstrategien auf Bedrohung: Kämpfen, Flüchten oder Erstarren. Diesen Überlebensstrategien ist bei Kindern und Erwachsenen gemeinsam, dass sie auf Dauer zu Verspannungen der Muskulatur, seelischen Verstimmungen und zu Blockaden im Denken führen. Entsprechend den Schwachstellen des betroffenen Menschen können die Folgen sein:
- Gefühl der allgemeinen Erschöpfung und Müdigkeit
- Burn-Out
- Schlafstörungen
- Rückenschmerzen
- Magen-Darm Probleme
- Herz-Kreislauferkrankungen
- Depressive Gefühlslage
- Psychosomatische Beschwerden
- Aggressives Verhalten
- Ängstliches Verhalten
- Denk- und Lernblockaden
- Konzentrationsstörungen
- Nervosität
Mit Entspannungsübungen lernen Sie einen Zustand der inneren Ruhe zu finden und ihr Energieniveau zu erhöhen. Entspannung ist erlernbar und lässt sich durch Üben immer leichter und verlässlicher hervorrufen.
Bekannte und gut beforschte Entspannungstechniken sind:
- - Autogenes Training Grundstufe